Frithjof Smith...

Eine literarische Spurensuche
Sabine Wendt Pfeil

Beschreibung::
Hardcover 27 cm x 20 cm, Fadenbindung, 220 Seiten, 103 Abbildungen

Druck::
Kunstdruckpapier 135 g/cm, silber-weiß gestrichen

ISBN: 978-3-00-032997-5

Buch für 28,50 € bestellen Pfeil

Der Klappentext

vom Buch "Frithjof Smith die Kunstschule in Weimar & ein Schüler namens Max Beckmann - Eine literarische Spurensuche von Sabine Wendt", Vaar Verlag - Weimar

Nur ausgewiesene Kenner der lokalen Weimarer Kunstszene kennen den Namen noch: Frithjof Smith, Norweger, Maler, bis 1904 Lehrer an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar. Dann aber verliert sich seine Spur schon.

Dass sein Name nicht ganz vergessen ist, verdankt er seinem berühmtesten Schüler: Max Beckmann. Wer dessen Biografie liest, trifft auf den Norweger Frithjof Smith.

Wer aber war dieser Norweger? Was hatte er, dass sich Max Beckmann noch als reifer Maler an ihn erinnerte?

Das vorliegende Buch versucht darauf eine Antwort zu geben. Es nimmt den Leser mit auf eine Reise in eine Zeit des künstlerischen Umbruchs – in die Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts –, ein turbulentes Jahrhundert, das geprägt ist vom kulturellen Austausch zwischen den Künstlern über Ländergrenzen hinweg.

Die Reise führt über Norwegen und München, Wien und Budapest nach Weimar – bis in die heutige Zeit. Es gibt Reisen, die enden nie.

Die Künstlerateliers in München, die Diskussionen um die Kunst zwischen Pleinair und Atelier, die künstlerischen Strömungen an der Kunstschule in Weimar, die Liebe zu seiner norwegischen Heimat Stationen im Leben des Norwegers Frithjof Smith.

Diese Untersuchung bringt den Maler wieder mit seinen Bildern zusammen, Bilder, die unterschiedlicher nicht sein könnten: die einen gemalt in der urwüchsigen norwegischen Landschaft, und daneben Atelierbilder, gemalt für die Ausstellungen der Zeit. Erzählt werden Episoden aus seinem Leben – manchmal musste auch die Phantasie ihre eigenen Geschichten dazutun. Das Buch möchte den Leser animieren, hinter die Bilder der Maler zu schauen, zu entdecken, wie viel Leben, wie viel Schicksal oft darin steckt.

Es ist die Geschichte eines Künstlers zwischen der alten und der neuen Kunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Ein ganz individuelles Leben – aber doch auch charakteristisch für seine Zeit.